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Über El Salvador, seine Geschichte(n), Menschen und MärtyrerInnen

E

l Salvador, mit seiner Fläche von 21.040 km2 das kleinste der zentralamerikanischen Länder, wird von ca. 7 Millionen EinwohnerInnen bevölkert. Das relativ hohe Bevölkerungswachstum verstärkt anhaltende Probleme wie Arbeitslosigkeit, Armut und die Verletzbarkeit gegenüber Naturkatastrophen, die hervorgerufen werden durch Erdbeben und starke Regengüsse. Im Ranking des Human Development Index nimmt El Salvador den 101. Platz ein. Jugendliche sind die HoffnungsträgerInnen der salvadorianischen Gesellschaft und zugleich diejenigen, die von dieser Gesellschaft oft enttäuscht werden. Sie entwachsen gerade der Kindheit, ohne noch das Tor zum Erwachsenenalter vollständig aufgestoßen zu haben. Ihre Lebensphase ist geprägt von Zukunftshoffnungen und Träumen, jedoch auch schon erhellt vom Bewusstsein um die strukturellen Beschränkungen, die ihnen gesetzt sind.

Fläche von:

EinwohnerInnen:

21.040 km2

ca. 7 Millionen

Jung in El Salvador zu sein bedeutet, zur größten Bevölkerungsgruppe zu gehören. Die 0 bis 19-Jährigen stehen mit rund 44% der Bevölkerung jenen knapp 10% gegenüber, die über 60 Jahre alt sind.  Zugleich sind Jugendliche überproportional von Armut betroffen: Sie machen 49% der von Armut betroffenen Bevölkerung aus.

„Jugendliche sind die BesitzerInnen der Zukunft und die Gefangenen der Gegenwart.“  Wer in El Salvador in Armut aufwächst, ist mit vielen Problemen konfrontiert, deren Lösung zum Großteil außerhalb des eigenen Handlungsspielraumes liegen, die aber das eigene Leben wesentlich beeinträchtigen.

Auf ihrer Identitätssuche werden salvadorianische Jugendliche immer mehr von der US-amerikanischen Kultur geprägt, die von den Konsumartikeln über die Musik bis zu den Nahrungsgewohnheiten sehr viele Lebensbereiche dominiert. Das hat seinen Grund hauptsächlich in der engen politischen und sozialen Verbindung El Salvadors mit den USA. Über eine Million SalvadorianerInnen leben in den USA. Auch für viele Jugendlichen scheint die Auswanderung die einzige Chance auf eine bessere Zukunft.

„Auf ihrer Identitätssuche werden salvadorianische Jugendliche immer mehr von der us-amerikanischen Kultur geprägt..."

Ein anderer Grund mag in der kulturellen Entwurzelung der salvadorianischen Bevölkerung zu finden sein. Nachdem die spanischen Eroberer die ansässigen Indigenen vernichtet und verdrängt hatten, rotteten die Latinos des Landes die indigene Bevölkerung spätestens mit der Zerschlagung der Campesino-Revolution unter Farabundo Martí 1932 aus und verboten die weitere Pflege von Sprache und Kultur der verbleibenden indigenen Bevölkerung.

 

Mehr dazu: siehe pdf-Link „Lebenskontext El Salvador“

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